Studentenstädte: So teuer sind die Mieten in Deutschland

Nürnberg, 20. September 2011. In vielen Studentenstädten ist der Wohnraum knapp â?“ und das macht sich bei den Preisen bemerkbar. In einem Mietpreisvergleich zeigt immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, welche großen deutschen Universitätsstädte ihren Studenten die höchsten Mieten aufbürden. Meist erweist sich dabei die WG gegenüber kleinen Wohnungen als günstigere Variante.

An Main und Isar wohnen Studenten besonders teuer
Wer sein Studium in München absolvieren möchte, muss am meisten Geld für seine Bleibe einkalkulieren: Eine Single-Wohnung kostet im Schnitt 14,10 Euro pro Quadratmeter, eine Wohnung in WG-Größe 12,30 Euro. Wer die WG der eigenen Wohnung vorzieht, kann in der Bayernmetropole 13 Prozent einsparen. Teuer ist das Studentenleben auch in Frankfurt, wo die Miniwohnung im Schnitt 12,80 Euro pro Quadratmeter kostet. WG-taugliche Wohnungen sind mit durchschnittlich 11,30 Euro deutlich preiswerter (Ersparnis: 12 Prozent).

Günstige WG-Wohnungen in kleineren Unistädten
Doch auch die Mieten in manchen kleineren Studentenstädten schlagen ordentlich zu Buche: In Erlangen liegt der Preis für eine kleine Wohnung bei 11,50 Euro pro Quadratmeter, in Freiburg bei 11,40 Euro. Wer sich für eine Wohngemeinschaft entscheidet, kommt hier jedoch deutlich günstiger davon: In Erlangen liegt der Preis für eine Wohnung in WG-Größe bei 8,40 pro Quadratmeter (Ersparnis: 27 Prozent) und in Freiburg bei 9,20 Euro (Ersparnis: 19 Prozent).

Wohnung teilen und Geld sparen
Am besten geht die Rechnung „WG statt Wohnung“ in Gießen und in Karlsruhe auf. Wer in Karlsruhe studiert, muss für eine Single-Wohnung durchschnittlich 11,50 Euro bezahlen, in Gießen 9,20 Euro. Eine WG-geeignete Wohnung kostet dagegen in Karlsruhe 7,80 Euro, in Gießen 6,30 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet in beiden Städten eine Ersparnis von 32 Prozent für alle Studenten, die sich entscheiden, ihre Wohnung mit Kommilitonen zu teilen.

Insgesamt am günstigsten wohnen Studenten in Leipzig. Hier kostet die Miniwohnung im Schnitt 6,10 Euro, der WG-Quadratmeter 5 Euro.

Studentenstädte: So teuer sind die Mieten in Deutschland

Vorsicht vor Spam-Attacken in sozialen Netzwerken

(pressebox) Hannover, 26.08.2011 – Zurzeit landet in deutschen E-Mail-Postfächern so wenig Spam wie schon lange nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Rate des Spam-Anteils bis zum Mai 2011 um 20 Prozent. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren vor allem verbesserte Filter- und Abwehrtechniken. Doch die Spammer rüsten sich mit neuen Attacken über die sozialen Netzwerke, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 19/11.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing bieten Spammern ungeahnte Möglichkeiten. „Hinter von Freunden angeblich empfohlenen Kurz-Links stecken immer häufiger Spam-Attacken“, warnt c’t Redakteur Holger Bleich. In Europa sind die Spammer mit der herkömmlichen E-Mail-Masche längst nicht mehr so erfolgreich, deshalb werden sie in ihrer Ansprache persönlicher: „Über die Geolokation der Empfänger-IP-Adresse lassen sich beispielsweise Betreffzeilen wie ,Ihre Job-Angebote in Hannover‘ herleiten“, beschreibt Holger Bleich die raffinierte Vorgehensweise der Spammer. Er rät Anwendern, vor einem schnellen Klick lieber einmal mehr zu hinterfragen, ob es ebenjene Anbieter oder Anwendungen wirklich gibt.

Das Geschäft mit Spam-Mails lohnt sich vor allem in den USA, wo viele Bürger beispielsweise rezeptpflichtige Medikamente aufgrund unzureichender Krankenversicherung über die fragwürdigen Online-Apotheken einkaufen. „Die beworbenen Shops erzielen Untersuchungen zufolge allein durch Spam-Mails bis zu drei Millionen Dollar Umsatz pro Monat“, erklärt Holger Bleich.

Für die Verbreitung von Massen-Spam infizieren die Kriminellen im Auftrag dubioser Unternehmen Computer mit Schadsoftware und übernehmen die Kontrolle. Über solche Zombie-Rechner versenden sie Spam-Mails in hoher Frequenz – bis zu 40 Milliarden E-Mails pro Tag.

Vorsicht vor Spam-Attacken in sozialen Netzwerken

Umfrage: Bei jedem zehnten Deutschen putzt die Schwiegermutter

Nürnberg, 23. August 2011. Tatkräftige Unterstützung für Putzmuffel: Bei 11 Prozent der Deutschen mischt die Schwiegermutter im Haushalt mit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Doch nicht alle sind für diese Hilfe dankbar: 8 Prozent der Deutschen haben ihrer Schwiegermutter sogar ausdrücklich verboten, bei ihnen Ordnung zu machen.

Etwas diplomatischer sind 10 Prozent der Befragten: Kommt die Schwiegermutter zu Besuch, wird bereits im Vorfeld geputzt und aufgeräumt, um drohende Hilfe zu umschiffen.

Der Mehrheit der Deutschen sind Freud und Leid der familiären Haushaltshilfe jedoch völlig unbekannt: Bei 70 Prozent hat die Schwiegermutter noch nie zu Besen oder Putzeimer gegriffen.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:
Räumt ihre Schwiegermutter schon mal Ihre Wohnung oder Ihr Haus auf?
– Ja, ob ich will oder nicht: 4 Prozent
– Ja, darüber bin ich froh, denn das hilft mir sehr: 7 Prozent
– Nein, nicht mehr, nachdem ich ihr das verboten habe: 8 Prozent
– Nein, das hat sie noch nie gemacht: 70 Prozent
– Nein, ich komme ihr immer schnell zuvor: 10 Prozent

Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben Sommer 2011“ wurden im Auftrag von immowelt.de 2.095 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

Umfrage: Bei jedem zehnten Deutschen putzt die Schwiegermutter