Über 800 Kommunen fördern Familien beim Bauen

Immer mehr Kommunen fördern bauwillige Familien beim Erwerb von Wohneigentum. Neben einem guten Angebot an Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen wird dieser Standortfaktor immer wichtiger. „Mit billigem Bauland zu mehr Babys“, titelt die Augsburger Allgemeine und immer mehr Kommunen folgen diesem Trend. Städte und Gemeinden schnüren ganze Förderpakete, um für junge Familien attraktiver zu werden und dem demographischen Wandel zu trotzen. Einen bundesweiten Überblick über die Förderangebote von aktuell 810 Kommunen bietet eine von der „Aktion pro Eigenheim“ exklusiv recherchierte Datenbank.

Mit Hilfe der Datenbank (www.aktion-pro-eigenheim.de) entfällt für die Bauwilligen das mühsame Recherchieren nach günstigen Angeboten: Übersichtlich nach Postleitzahlen sortiert, können Interessierte nach familienfreundlichen Kommunen in der Umgebung ihres Wohnortes suchen und erhalten im Anschluss detaillierte Informationen über die Förderung. Besonders interessante Beispiele wie die Hansestadt Hamburg werden in den Rubriken „Kommune des Monats“ oder „Best-Practice-Beispiele“ vorgestellt. Familien beim Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen, hat in Hamburg eine über 60-jährige Tradition. Neben zinsgünstigen Darlehen und Aufwendungsdarlehen wird auch die Erreichung bestimmter energetischer Standards gefördert. In einem konkreten Finanzierungsbeispiel beträgt die monatliche Belastung für eine Familie ohne Förderung 1.444 Euro. Durch die Förderung in Hamburg reduziert sich die monatliche Belastung um beachtliche 460 Euro auf 984 Euro und macht so für viele Familien den Sprung in die eigenen vier Wände erst möglich.

Weitere Kommunen zur Familienförderung animieren

„Viele Kommunen sehen die Förderung von Wohneigentum heute als wichtiges Instrument, um für junge Familien als Wohnort attraktiv zu sein“, fasst Marcus Rex, Sprecher der Aktion pro Eigenheim, seine Erfahrungen zusammen. „So ist unsere Datenbank, die wir auf der Datenbasis unseres Partners fe.bis GmbH aufwändig recherchiert haben, seit dem Start im Jahr 2007 mit 148 Kommunen auf heute 810 Kommunen angewachsen. Interessierte Kommunen können sich in unserer Datenbank gerne anmelden.“

Aktion pro Eigenheim

Die „Aktion pro Eigenheim“ versteht sich als Anwalt bauwilliger Familien und tritt für die Erfüllung ihres Lebenstraums vom eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung ein. Aktuelle Angebote (www.aktion-pro-eigenheim.de) aus den Bereichen Förderung und Finanzierung helfen beim Sparen. Umfangreiche Ratgeber zum Hausbau begleiten junge Familien von der Planung bis zur Realisierung ihres Bauvorhabens. Auf politischer Ebene setzt sich die „Aktion pro Eigenheim“ für einen bundesweit auf 3,5 Prozent limitierten Grunderwerbsteuersatz sowie für eine im europäischen Vergleich angemessene Förderung von Wohneigentum ein.

Über 800 Kommunen fördern Familien beim Bauen

Immobilien-Mietkauf: Versuchung mit Risiken

Der Mietkauf hat seinen Reiz – vor allem für Immobilieninteressenten ohne Eigenkapital, die von der Bank kein Darlehen erhalten. Die Risiken, die damit verbunden sein können, erläutert das Immobilienportal immowelt.de.

Wie funktioniert der Mietkauf?
Der Mietkauf ist ein Mietvertrag, bei dem der Vermieter dem Mieter das Recht einräumt, das Objekt innerhalb einer bestimmten Zeit zu einem vereinbarten Preis zu kaufen. Zum Kaufzeitpunkt wird ein Teil der Miete auf den Kaufpreis angerechnet. Den Rest soll der Mietkäufer bis zum Kaufzeitpunkt ansparen. Ein Argument, das oft pro Mietkauf genannt wird: Bei langer Vertragslaufzeit sind meist keine Kredite nötig, so dass Bonitätsprüfungen wegfallen, informiert immowelt.de.

Objekte ohne Nachfrage
Objekte, die zum Mietkauf angeboten werden, sind bisweilen aus irgendeinem Grund schwer verkäuflich. Um die Nachfrage zu erhöhen, werden sie zum Mietkauf angeboten. Der Kaufinteressent sollte deshalb genau prüfen, was die Immobilie unter Umständen zum Ladenhüter macht. Oft sind es Lage- oder Ausstattungsfaktoren oder sogar gravierende Mängel, mahnt immowelt.de. Sind diese Nachfrage-Killer erkannt, ist oft auch der Mietkauf nicht mehr verlockend.

Überhöhte Preise und hohe Belastungen
Die Mieten, die bei einem Mietkauf verlangt werden, sind im Vergleich zu den ortsüblichen Mieten bisweilen überhöht. Zum Nachteil des Mietkäufers wirkt sich das insbesondere dann aus, wenn dieser sich letztendlich doch nicht zum Kauf entscheidet, erklärt immowelt.de. Denn einen Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreisanteils gibt es oft nicht. Ein weiteres Manko, das mit den hohen Mieten verbunden ist: Dem Mietkäufer bleibt weniger, um den späteren Kaufpreis anzusparen, was wiederum einen Zinsverlust bedeutet. Außerdem ist die finanzielle Doppelbelastung „Miete und Ansparen“ für viele Mietkäufer auf Dauer zu hoch. Bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Arbeitslosigkeit kommt es schnell zu finanziellen Problemen. Was zudem nicht vernachlässigt werden darf: Bis der Mietkäufer Eigentümer wird, ist die Immobilie gealtert. Der ursprünglich vereinbarte Kaufpreis kann dann zu hoch sein.

Rechtliche Unsicherheit
Der Mietkaufvertrag muss notariell beglaubigt werden, um gültig zu sein. Ist er das nicht, hat der Mietkäufer keinen gesetzlichen Anspruch auf den Kauf. Wenn der Verkäufer einen Rückzieher macht, hat der Mietkäufer die hohe Miete umsonst gezahlt, warnt immowelt.de. In vielen Fällen wird bei Mietkäufen auch kein Optionsrecht vereinbart, sondern festgelegt, dass das Eigentum an der Immobilie mit der Bezahlung des vollständigen Kaufpreises auf den Mietkäufer übergeht. Ist bis dahin ein Eigentumsvorbehalt vereinbart, hat der Mietkäufer bei einer Insolvenz des Verkäufers den überhöhten Mietpreis ebenfalls für nichts bezahlt.

Immobilien-Mietkauf: Versuchung mit Risiken

Relaunch gestartet

HausverwalterSuche.de wird neu aufgesetzt. Über die Frage des Designs ist schon entschieden, und jetzt geht es um die Umsetzung.

Ziel ist es, die Berechnung von Angeboten für Hausverwaltungen zu beschleunigen und die Website dabei übersichtlich und nutzerfreundlich zu halten. Aus technischer Sicht wird ein reines CSS-Layout zum Einsatz kommen, das völlig auf Tabellenkonstruktionen verzichtet und durchweg valide ist.

Noch lässt sich nicht sagen, wieviel Zeit ich dafür benötigen werde. Im Frühjahr ist es dann hoffentlich so weit, dass HausverwalterSuche.de im neuen Gewand erscheinen kann. Im nächsten Schritt wird dann das Administrations-Dashboard für die teilnehmenden Hausverwalter erneuert.

Informationen zu Preisen und Kosten für Hausverwaltungen in 2007

Bei HausverwalterSuche.de lässt sich jetzt auf einen Blick nachschlagen, wie hoch die Kosten für eine Hausverwaltung in den einzelnen Regionen Deutschlands im vergangenen Jahr waren.

Denn erstmals für 2007 gibt es jetzt die rückblickenden Statistiken mit Auswertungen zur Preisgestaltung in den einzelnen Bundesländern. Die Statistiken basieren auf rund 2.000 für die Auswertung geeigneten Hausverwaltungs-Angeboten, die während des Jahres über HausverwalterSuche.de erstellt wurden.

Um auf einfache Weise die aktuelle Situation mit der in 2007 vergleichen zu können, sollte man die beiden Seiten (www.hausverwaltersuche.de/statistik.php und www.hausverwaltersuche.de/statistik_archiv.php) jeweils in einem separaten Browserfenster öffnen und sich die Unterschiede durch einfaches Hin- und Herschalten (z. B. mit Strg + TAB) anzeigen lassen.

Die aktuellen Statistiken stehen natürlich nach wie vor zur Verfügung – immer brandaktuell, da ‚On-The-Fly‘ erzeugt, unter Einbeziehung auch der neuesten zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs erstellten Hausverwalter-Angebote.